Harald Wehmeyer
Mit 8 Jahren wurde ich von den Eltern zum Flötenunterricht geschickt; das hätte beinahe alles Spätere verhindert. Mit 11 habe ich dann an Papas Böhmorgel die ganze Familie genervt. Mit 13 dann Posaune gelernt. Eigentlich sollte es, wegen der Liebe zum Jazz, Saxofon werden, aber dafür gab es an der “Akademie für Tonkunst” keinen freien Platz mehr. Mit 17 in der Schulband INSANE ROOKIES ("Wahnsinnige Anfänger", der Name war Programm) an den Tasten eines FENDER-RHODES 88 - Musikrichtung: Alles! Dann kam das erste Keyboard, ein YAMAHA, das kaum besser als die gefürchteten Orgeln von BONTEMPI war, aber immerhin, es gab schon einen ganz hörbaren Jazzorgelsound und Begleitautomatik.
Jaja, Jazz würde ich sehr gerne viel häufiger spielen. Nach der Schulzeit habe ich dann noch ein paar Jahre ‘mal hier ‘mal da gespielt, parallel einige Filmmusiken im amateur- und semiprofessionellen Bereich komponiert, elektronisch eingespielt und sogar verkauft. Vor YAP bediente ich vier Jahre die Tasten bei der Borkener Band “Apple Z”. Neben den Keyboards greife ich gern mal in Gitarrensaiten - dann aber nach dem Motto: “ Lustige Stücke für drei Akkorde, die keiner hören will...”.
Die Idole: Jimmy Smith (Hammond B3), Keith Jarret, Mike Oldfield, Jean Michel Jarre, David Paich u.v.m.
Die Lieblingsmusik: Feiner Jazz à la Modern Jazz Quartet, Miles Davies (the early years), Charlie Parker, Gerry Mulligan and Manfred Mann's Earth Band, Mike Oldfield, Toto, Saga, und ... ja absolut auch YAP!.
Anna über Harald
Harald und die Musik...So wie der Käse zu nem guten Wein...
Wenn er erst einmal richtig los legt, ist Harry meistens kaum zu bremsen und legt die besten Soli auf dem Keybord hin, die jedem die Beine wackeln lassen.
Bei meiner ersten Probe mit YAP! erkannte ich direkt, dass Harry ohne seine Musik ein wichtiger Teil seines Lebens fehlen würde, sie ist seine Basis, mit der er den stressigen Alltag managen kann, ebenso wie die Auftritte der Band.
Seine offene, freundliche und dirkete Art sorgt bei den Proben regelrecht für eine tolle, inspirierende Stimmung, mit der er schon viele kreative Improvisationen aus mir und sicherlich auch den anderen Yappies heraus gelockt hat.
In der kurzen Zeit bei YAP! habe ich Harry schon oft für seinen Ideenreichtum und sein Durchsetzungsvermögen bewundert und ich weiß, dass die Band ohne ihn nur halb so gut, locker fröhlich und ausgeglichen wäre.

